Sprache: deutsch

Am 1. April des Jahres 1899 (dem Ostersamstag) wurde in der Nähe des südböhmischen Städtchens Polna die Leiche des 20jährigen Schneiderlehrmädchens Anezka Hruzova aus dem benachbarten Dorf Klein-Wesnitz entdeckt, die neben zahlreichen Schlagverletzungen und Strangulationsspuren auch eine klaffende Halswunde aufwies. Während der Dorfgendarm zunächst dem aus dem aus dem Umfeld der Familie genährten Verdacht auf einen Familienkonflikt nachging und gegen den Bruder der Toten ermittelte, kamen in Polna alsbald Gerüchte auf, die den in der Schneiderwerkstatt im benachbarten Schulhaus untergebrachten jüdischen Gelegenheitsarbeiter und Vagabunden Leopold Hilsner der Tat bezichtigten.



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